In einem Satz

Adliger auf Brautschau wird mehrerer Morde verdächtigt

Orte:

Epsom

HAfen

 

Muskau trifft in London ein. Gasthaus, erste Leiche (Frau, die auf dem gleichen Schiff überfuhr)

 

Wirtshaus (Clarendon Hotel)

 

In den Straßen der Stadt wird er von einem gut gekleideten Herrn angesprochen, der sich ihm als Diener in England anbietet.

Mit diesem gewinnt die Geschichte nun an Fahrt:

Muskau erfährt, dass er auf die Bälle der Lady Lieven, Gattin des österreichischen Botschafters, geladen werden muss. Muskau wird dort vorstellig, jedoch abgewiesen. Also in die ärmeren Viertel, nach Whitechapel. Dort jedoch müssen sie vor bettelnden Kindern und käuflichen Mädchen fliehen.

Muskau hat alsokeinen Erfolg gehabt, und seine Reisekasse ist leer. Er will bei Baron Rothschild um einen Kredit nachfragen.

Baron empfängt. Er bietet eine Wette.

Rothschild führt Muskau in die Gesellschaft ein. Er will das Theater besuchen. Auf der Lutschfahrt dorthin macht sich eine gewisse Lady Wyse an ihn heran, er verweist sie des Gefährtes und nimmt seinen Platz im Theater ein. Lady Wyse springt aus Verzweiflung in den Serpentine River, wird jedoch gerettet.

Im Theater macht sich zunächst eine „Gay Lady“ an Muskau heran; er weist sie empört ab. Später macht sich ein Freudenmädchen an Muskau heran. Er stößt sie weg, am nächsten Morgen ist das Freudenmädchen tot.

Rothschild zieht Muskau aus dem Verkehr indem er ihn zu Besuch nach Epsom bittet.

Anfahrt: Newington, Lambeth, Landstraße Richtung Brighton. Muskau in schwerem Reisewegen, da er weiter zur Küste wollte.

Muskau flirtet mit einer schönen jungen Frau. Später wird diese ermordet in einem der Pferdeställe gefunden. Muskau wird von königlichen Wachen nach London expediert. Er gibt seine Beobachtungen zur Protokoll, es wird keine Anklage gegen ihn erhoben, er darf jedoch England nicht verlassen.

Er geht wieder mal zu Lady Lieven, diesmal wird er zu einer Gesellschaft ins Ballhaus in der King Street geladen. Dort macht er die Bekanntschaft eines Journalschreibers namens Charles Dickens. Und er wird von einem Konstabler abgeführt und in die London Morgue gefahren. Dort liegt Gay Lady Sarah Myrtle, die er ebenfalls bei dem tragischen Theaterbesuch weg geschickt hat.

 

Nun benötigt Muskau ein Alibi für die Stunden nach dem Theaterbesuch. Lady Wyse bietet es als Gegenleistung für ein Schäferstündchen an. Muskau fährt nach Chatham und trotz dringlicher anonymer Warnung – nun ja- besiegelt er das Geschäft. Lady Wyse hat ihren Teil des Deals und Moskau ist erleichtert. Ein Spaziergang mit Rothschild durch den Hyde Park jedoch offenbart ihm den wahren Charakter von Lady Wyse, die sich im Hafenviertel feil bietet und somit nicht glaubwürdig ist.

Inzwischen hat sich Muskaus Anwesenheit und Absicht in London herumgesprochen. Derweil nimmt Muskau selbst von seinen Absichten mehr und mehr Abstand, schlicht mangels erwartbarem Erfolg.

Henriette Sontag, eine berühmte Sängerin lädt ihn ein, an einem Musikpicknick auf einem Boot teilzunehmen. Flußaufwärts nahe Windsor besteigt man ein Ruderboot. Frau Sontag bestärkt Muskau in seinen Plänen, eine Dame für eine Mitgiftheirat zu finden.

 

Bemerkungen

Ein wenig mehr über Gärten hätte ich schon gerne erfahren, und über die Entwicklung der Gartenbaukunst. Aber es ist ja kein Sachbuch. Als Roman nett und leicht lesbar. Besonders gefiel mir das Spiel mit Figuren, die Muskau traf. Der Autor bedient sich einer kreativen Freiheit, mit der Zeit zu spielen. Dickens war in der fraglichen Zeit zu jung, um Moskau zu treffen. Nebenbei taucht Bettina von Arnim auf Dienstreise (Stoff für Romane suchen) auf, der Diener erinnert sehr an Sherlock Holmes, und heißt auch so.

 

 

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